Kategorie-Archiv: Aktuelles

Filmvorführung – Kriegsjahre in der Eifel

kriegsjahre

Einladung zur Filmvorführung – Kriegsjahre in der Eifel

Sehr geehrte Damen und Herren,
an einem Sonntagnachmittag in der Fastenzeit, meist am Palmsonntag, lädt der Arbeitskreis JUDIT.H zu einer Filmvorführung ein, in diesem Jahr bereits zum 11ten Mal. Zum 10ten Mal kommt dabei am 9. April 2017 ein Werk der Kronenburger Filmemacher Katharina und Dietrich Schubert zur Aufführung:
Kriegsjahre in der Eifel
In den Dörfern und mit Einwohnern der Pfarrgemeinde Rescheid entstand dieser Film, wo er am 18. November 1989 erstmals aufgeführt wurde.
»Da wurde wieder ein ganzer Rosenkranz gebetet. Ja, da ist viel gebetet worden in der Zeit« erinnert sich Rudi Schneider an jene dramatischen Monate gegen Ende des 2. Weltkrieges, als die Bewohner der Pfarrgemeinde Rescheid schutzlos zwischen den Fronten der deutschen Wehrmacht und der heranrückenden Amerikaner lebten. Er ist einer der Zeitzeugen, die vom Leben der Menschen hier zwischen 1933 und 1945 berichten. Sie schildern die Veränderungen des dörflichen Alltags durch die nationalsozialistische Herrschaft, berichten von den Kriegsvorbereitungen und Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die Zivilbevölkerung, von den Entbehrungen der letzten Kriegsjahre und ihrer Hoffnung auf Frieden.
„Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte, das der jungen Generation den Wahnsinn des Krieges aus Sicht der betroffenen Menschen hautnah vor Augen führt“, schrieb der Trierische Volksfreund.
Nach der Vorführung besteht die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Katharina und Dietrich Schubert und eventuell mit den letzten Mitwirkenden.
Der Eintritt ist wie immer kostenlos, eine Spende für die weitere Arbeit von JUDIT.H aber gerne willkommen!

Wir würden uns sehr freuen, Sie begrüßen zu dürfen!

Karl Reger, Sprecher JUDIT.H

 

Filmvorführung – Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen

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                                   Nicht verzeichnete Fluchtbewegung
                                                                       oder
                            wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen
  

 In den Jahren 1938/39 fliehen in der West-Eifel viele jüdische Bürgerinnen und
Bürger über die belgische Grenze aus Deutschland, das seit 1933 jeden Tag
stärker ihre Rechte einschränkt und sich ideologisch wie praktisch auf die
Ermordung der europäischen Juden vor bereitet. Ihnen halfen auf beiden Seiten
der Grenze Menschen der Region. Die einen aus Nächstenliebe, die anderen
gegen Geld. Wem die Flucht gelang, der glaubte sich in Sicherheit, und war es
doch nur auf Zeit. Im Frühjahr 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht auch Belgien.
Der Film trägt zusammen, was sich heute noch erfahren lässt. Es ist eine Reise
durch die Geschichte und die heutige Landschaft. Und er zeigt, dass die Rede vieler Deutscher, man habe angesichts der Gewalt gegen die jüdischen Nachbarn nichts für sie tun können, eine Lüge ist.
Donnerstag, 16. Februar 2017, 19 Uhr
Bürgerzentrum Alte Feuerwache,
Melchiorstr. 3, Filmraum
Der Regisseur Dietrich Schubert, der selbst seit vielen Jahren in der Eifel lebt, hat
sich auf Spurensuche begeben, suchte und fand Zeitzeugen, die damals, zumeist
noch halbe Kinder, miterlebten, was geschah. Zitate aus Schriften Jean Amerys, der
selber den Fluchtweg von der Eifel nach Belgien gegangen ist,
geben der Dokumentation eine literarische Struktur
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V.

Filmvorführung – Wir sind Sternenstaub

Sternenstaub

Liebe Kunstfreunde/Innen,

am Samstag, d. 12. November 2016, um 17.00 Uhr zeigt das KunstForumEifel, Dreiborner Str. 22, 53937 Schleiden-Gemünd

WIR SIND STERNENSTAUB
Film von Dietrich Schubert mit Professor Johannes Schmid-Burgk

Dietrich Schubert hat den Sternenprofessor beobachtet und befragt und ist mit
schwindelerregenden Erkenntnissen und wundervollen Bildern aus der Eifel
zurückgekommen. (Kölnische Rundschau)

Der Film zeigt die Arbeit des Astrophysikers Professor Johannes Schmid-Burgk,
dessen Arbeitsgebiet neu entstehende Sterne sind. Seine Messungen führt er am Radioteleskop Effelsberg durch. Dort empfängt man Signale von weit entfernten Galaxien. Strahlungen von Gestirnen, die bis zu 13 Milliarden Lichtjahre entfernt sind. Es werden Vorgänge beobachtet, die sich zu einer Zeit ereigneten, als unser Sonnensystem noch gar nicht existierte. Und dies mittels einer riesigen, weiß glänzenden Stahlschüssel von der Größe eines Fußballfeldes in einem Tal am Rande des kleinen Eifelortes Effelsberg.
Der Film zeigt die Kreativität dieser Arbeit, beschreibt ihr Umfeld, versucht Fragestellungen und Hintergründe sichtbar zu machen und verweist auf Parallelen zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeiten.

Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Dietrich Schubert.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Termin an Freunde und Bekannte weitergeben.

Mit besten Grüßen aus der Eifel!
Katharina und Dietrich Schubert

nachkriegsjahre

Filmvorführung – Nachkriegsjahre in der Eifel

Liebe Kunstfreunde/Innen,

am Sonntag, d. 13. November 2016, um 16.00 Uhr zeigt der Kulturkreis Obere Kyll in seiner Reihe „ KOK goes CINEMA“ im Haus für Lehrerfortbildung-Kronenburg, Burgstr.20, 53949 Dahlem-Kronenburg

NACHKRIEGSJAHRE IN DER EIFEL
von Dietrich Schubert, 84 Minuten, 1992

„…ein Stück wenig bekannter Alltagsgeschichte der Nachkriegszeit auf dem Lande“ (Trierischer Volksfreund)

„Unsere Grenze gegen Belgien heißt ‚das Loch im Westen’. Auch aus unserer Gemeinde huldigen wieder viele dem Schmuggel“ notierte Pfarrer Meurer in seiner Pfarrchronik, in der er den Alltag der Bewohner der Pfarrgemeinde Rescheid von 1946-1953 beschreibt.
Das Kriegsende stellte die Menschen vor unlösbar scheinende Probleme. Die ersten Nachkriegsjahre waren geprägt von Aufräumarbeiten in den total zerstörten Dörfern. Dabei gab es immer wieder Tote und Verletzte durch zurückgelassene Minen und Munition. Häuser und Ställe wurden notdürftig wieder hergerichtet.
Der Schmuggel über die deutsch-belgische Grenze half den Menschen, Hunger und Not zu lindern. Mit den ersten zaghaften Vergnügungen, wie der Kirmes, begann auch der Wert des wieder gewonnenen Friedens ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Nach der Währungsreform kam das Wirtschaftsleben in der Eifel langsam wieder in Gang. Aber auch die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit rückte zunehmend ins Blickfeld der Bürger.

Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Regisseur.
Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs, Kronenburg (06557/93083
Kunsthaus Nordtor Kronenburg
Kartenreservierungen unter 06557-92070
8€ (AK 10,00 €)

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Termin an Freunde und Bekannte
weitergeben.

Mit besten Grüßen aus der Eifel!
Katharina und Dietrich Schubert

14. Honerather Skulpturen Symposion – 24. und 25. Speptember 2016

14. Honerather Skulpturen Symposion
24. und 25. Speptember 2016

Brahmstraße 37 • Bad Münstereifel • 0 22 57-3171 • www.kunsthofgreven.de

An diesen beiden Tagen wird das Trojanische Pferd In Honerath von Paul Greven vorgestellt. Dazu laden wir herzlich ein.

Zur Begrüßung um 11.30 Uhr sprechen:
Grigorios Delavekouras,
Generalkonsul von Griechenland
Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen,
Schirmherr der Veranstaltung
Anne Henk-Hollstein, Stellvertretende
Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland
Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin
der Stadt Bad Münstereifel
Paul Greven
Mitwirkende Künstler
Greven, Paul Objekt „Das Trojanische Pferd in Honerath“
„Die Schule von Athen“ | Malerei „Frühe Arbeiten“
Greven, Susanne Malerei „Drinnen“
Kochs, Franz-Josef Bilder/Pappe „Himmel un Ääd“
Kremer-Horster, Petra Skulpturen „Drahtobjekte“
Krohn, Gisela Malerei „Invisible horses“
Kutz, Gaby Malerei „Aufruhr“
Lieberz-Müller, Ursula Textilkunst „Griechische Tafel“
und die Frauen des Kunst-und Kulturnetzwerks
„Nähkästchengeplauder“
Perscheid, Martin „Cartoons“
Perscheid, Martin | Schmitt,Dirk „Der trojanische Gerd“
Pieczonko, Marta Stoffcollagen und Zeichnungen
Schmitt, Dirk Malerei „Zeitzeugen“
„Honerather Guckkasten“
Schubert, Dietrich Fotografien „Flüchtlinge in Kronenburg“
Tenner, Klaus Malerei „Trojaner“
Van Kann, Inge Objekte „Baum der Wasserwürmer“
„Orakel von Delphi im Schlangennest“
Westphal, Rüdiger Skulptur „Totempfahl“
Samstag ab 11.30 Uhr
Darbietungen rund um das trojanische Pferd
Akademietheater e.V., Köln Auszüge aus dem Stück „Die Troja-Agonie“
Gewinner in 3 Kategorien beim Theaterfestival „Kultur on Tour“ in Bremen
und in 4 Kategorien beim Theaterfestival „Parallelwelten“ in Weißrussland
Regie: Irina Miller
Duo Karadouzeni: Ladas, Epaminondas, Bouzouki und
Kanaris, Emmanouil Gesang, Gitarre, Rembetiko
Eifeldombläser e.V. BAM-Houverath Blechblasmusik
unter der Leitung von Stefan Frings
Van Kann, Inge Müll-Kostüme
Samstag ab 12.00 Uhr
am Atelier Andersen, Elke Basteln mit Kindern
Trojanische Pferde aus verschiedenen Materialien
13.00 Uhr Klause Parise, Claudia Cornelia Nacherzählung
griechischer Sagen
15.00 Uhr Arche Blatt-Neumann, RegineWildkräuter entdecken in
und an der Arche
15.00 Uhr Teatro Salentin, Prof. Hans Peter Trompetenimprovisationen
gemeinsam mit Otto Oetz Texte „Odysseus, Kassandra u. a.“
16.00 Uhr Teatro Duo Karadouzeni:Ladas, Epaminondas, Bouzouki
und Kanaris, Emmanouil Gesang, Gitarre Rembetiko
16.00 Uhr Klause Parise, Claudia Cornelia Lesung Eigene Märchen
Sonntag ab 12.00 Uhr
Darbietungen rund um das trojanisch e Pferd
Greven, Paul Begrüßungsworte
Theater 1 „Theaterskorpione“ Szenenausschnitte aus „Die Irre von
Chaillot“ mit Christiane Remmert, Ada Olivia Theilken, Annica Mahlberg,
Svea Kirschmeier und Josephine zum Kley
Schaumann, Bernd mit seinemOrchester „Amore e Problemi“
Van Kann, Inge Müllkostüme
13.00 Uhr Keiner, Gisela Ballade „Das Trojanische Pferd reist
um die Welt“
ab 12.00 Uhr am Atelier Andersen, Elke Basteln mit Kindern
Trojanische Pferde aus verschiedenen Materialien
15.00 Uhr Teatro Schaumann, Bernd Orchester „Amore e Problemi“
16.00 Uhr Teatro Oetz, Otto Texte „Odysseus, Kassandra u.a.“

Alle Nacht den Sternen – 2.Okt. bis 3. Dez. 2016

Das Thema: Bilder der Dunkelheit zwischen Kunst und Wissenschaft

NACHT – tausenderlei Gedanken, Bilder, Empfindungen.
Bedrohende Finsternis und erhellendes Licht, Ängste
und Schrecken. Erleuchtung und Umnachtung, aber auch
Ruhe und Frieden, Schlaf und Vergessen, Morpheus und
Eros. Ambivalenzen.
Unsere Vorstellungen sind gespeist von unendlich
vielen Facetten, von eigenen Erfahrungen, überliefertem
Wissen, übernommenen Bildern, von Mythen und Märchen,
von vielfältigen Naturerscheinungen, vom Mond und den
Sternen.
In der Dualität von Tag und Nacht, Chaos und Ordnung,
Leben und Tod entstanden Weltentstehungs- und Jenseitsmythen.
Mit dem Blick in den Himmel, der Beobachtung
der Sternenkonstellationen und ihrer Beschreibung in
Sternbildern begannen erste Verbindungen zwischen
schöpferischer Deutung und exakter wissenschaftlicher
Observation.
In einer Zeit, in der die Menschen den Welt-Raum
ganz selbstverständlich nutzen und sogar zu erobern
versuchen, blicken auch die Künstler in diese kaum fassbare
Sphäre. Kosmische Dimensionen – Galaxien, Gasnebel,
Sterne und Supernova mit phantastischen Farben und
Formen sind Quellen der Inspiration. Nicht zuletzt gilt der
Blick zu den Sternen oft genug der Suche nach sich selbst,
nach der eigenen Verortung im großen Ganzen.
Diese Verbindungen zwischen Erde und Unendlichkeit,
zwischen Gravitation und Schwerelosigkeit, von Sternenstaub
und Schwarzen Löchern mit bildnerischen Mitteln in
fragmentarischer Annäherung darzustellen, ist das Anliegen
der Ausstellung … begleitet von Bildern und Objekten aus der
Astronomie.
Konzept: Eva-Maria Hermanns

Malerei, Zeichnung, Objekt, Fotografie
Uwe Behrens, Monika Brenner, Silke Britzen, Ute
Brockhausen, Cornelia Cintosun, Andrew Clive Davies,
Mona Dia, Anke Doepgen, Jörg Erbar / Katia Franke,
Michael Geffert, Klaus Erich Haun, Dan Hepperle,
Barbara Hoock, Angie Huber, Ursula Janda, Anne R.
Kieschnik, Gisela Klaßen GiK, Heidi Kucher, Peter Leidig,
Angela Lindenlauf, Christiane Lorber, Gaby Ludwig, Hans
Maas, Frank Oehlmann, Thorsten Poersch, Mario Reis,
Simone Rosenow, Corinne Schneider, Klaus Schramm,
Dietrich Schubert, Norbert Tacken, Helmut Tholen,
Maggie Töpfer, Hans-Peter Vollmer, Karin von Ostholt-Haas,
Samstag, 29. Oktober, 17 Uhr zur blauen Stunde
Von Sternen und Schwarzen Löchern
Wissenschaftliche Abenteuer und Erkenntnisse rund um
Erdenwelt und Sternenzelt mit Priv.-Doz. Dr. Silke
Britzen, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn
10 Euro; Ausstellungsbesuch und Getränke inklusive!
Samstag, 12. November, 17 Uhr zur blauen Stunde
Wir sind Sternenstaub,  Film von Dietrich Schubert
Der Film beschreibt die Arbeit des Astrophysikers
Johannes Schmid-Burgk im Radioteleskop Effelsberg,
zeigt die Kreativität dieser Arbeit, verweist auf Parallelen
zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen
Tätigkeiten.
10 Euro; Ausstellungsbesuch und Getränke inklusive!

 

Kronenburger Kunst- und Kulturtage 10./11. September

Liebe Kunstinteressierte,

im Anhang findet Ihr/finden Sie das Programm der diesjährigen Kronenburger Kunst- und Kulturtage vom 9.-11.September,

an denen ich mich mit der Fotoausstellung FLÜCHTLINGE IN KRONENBURG beteiligen werde.

Als im Februar 2015 die existierenden Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland dem Ansturm der Schutzsuchenden

nicht mehr gewachsen waren, wurde auch das Haus für Lehrerfortbildung in Kronenburg zum Flüchtlingsheim.

Ein Bus brachte 44 von der Flucht und einer dreitätigen Odyssee durch Deutschland erschöpfte Asylsuchende aus

verschiedenenen Ländern aus Kronenburg.

Ich bin oft bei Ihnen gewesen, habe mich mit ihnen unterhalten, sie fotografiert.

Ihre Freude war groß, wenn ich ihnen am nächsten Tag Abzüge schenkte.

Eine Auswahl dieser Fotos werde ich im Haus für Lehrerfortbildung (Burgstr.20) zeigen.

Mit besten Grüßen aus der Eifel!

Dietrich Schubert

Filmvorführung: Unterwegs als sicherer Ort

“KOK goes CINEMA”
Schubert-Filmreihe im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg

Der Vorstand des Kulturkreises Obere Kyll e.V. (KOK) unter seinem Vorsitzenden Stephan Lentz aus Jünkerath präsentiert Ihnen im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg den sechsten Film des Filmemachers und Künstlers Dietrich Schubert. Nach jeweils 2 Filmen in 2014 und 2015 und einem zu Beginn des aktuellen Jahres 2016 wird die Reihe am 17. April 2016 fortgesetzt. Der Verein zeigt diesmal an geschichtsträchtiger Stätte

UNTERWEGS ALS SICHERER ORT
Eine bewegende dokumentarische Geschichte über das Unbeheimatetsein und die Suche nach den eigenen Wurzeln in einer Welt, die nur zögernd Zuflucht bietet. (FILMDIENST)
90 Minuten, 1997

Sonntag 17. April 2016, 16:00 Uhr (Einlass 15:30 Uhr)
Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Burgstr. 20, 53949 Dahlem

Begrüßung: Kulturkreis Obere Kyll e.V.
Peter Finkelgruen, Jahrgang 1942, lebt und arbeitet heute in Köln. Er ist der Einladung des Kulturkreises gefolgt
und wird zur Filmvorführung anwesend sein.

Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit
zum Gespräch mit dem Regisseur
und dem Protagonisten des Films, Peter Finkelgruen

Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs Kronenburg 06557/93083
Kartenreservierungen unter 06557/9207-0
8 € (AK 10 €)

Der sechste Film:

UNTERWEGS ALS SICHERER ORT

Der Kölner Schriftsteller Peter Finkelgruen unternimmt eine Reise zu den wichtigsten Stationen seines Lebens. Sie führt ihn zunächst nach Pullach, wo der Mörder seines jüdischen Großvaters, der ehemalige SS-Mann Anton Malloth, unbehelligt seinen Lebensabend verbringt. Vergeblich hatte der Enkel jahrelang versucht, ihn vor Gericht zu bringen. Doch es geht um mehr als einen ungesühnten Mord. Seitdem der Mörder des Großvaters Bestandteil der eigenen Biographie wurde, ist Peter Finkelgruen auf der Suche nach seinen Wurzeln. Sie führt ihn nach Shanghai, wohin seine Eltern flohen, wo er 1942 geboren wurde, wo sein Vater starb. Nach Prag, wohin Mutter und Sohn 1946 zur Großmutter heimkehrten, wo die Mutter an den Folgen von Flucht und Exil starb. Nach Haifa, wohin Großmutter und Enkel, wie viele Überlebende des Holocaust, 1951 übersiedelten. Orte, die Peter Finkelgruens Leben prägten, aber nicht zur Heimat wurden. Heimat gibt es für ihn, dessen Schicksal exemplarisch ist für eine Generation, die bis heute im Bewusstsein erlittenen Unrechts lebt, nur im Unterwegs.

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Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen

Liebe Kunstinteressierte,
mit den besten Wünschen für ein glückliches & erfolgreiches 2016, möchten wir Sie/Euch auf unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr hinweisen.
Mit besten Grüßen aus Kronenburg!

Katharina und Dietrich Schubert

“KOK goes CINEMA”

Schubert-Filmreihe im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN
ODER WIE DIE JUDEN DER WEST-EIFEL IN DIE FREIHEIT KAMEN
95 Minuten, 1990
Der Film wurde 1991 mit dem mit 25.000,– DM dotierten Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Sonntag 10. Januar 2016, 16:00 Uhr (Einlass 15:30 Uhr)
Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Burgstr. 20, 53949 Dahlem

Begrüßung: Kulturkreis Obere Kyll e.V.

Einführung: Klaus Ring
Klaus Ring, Historiker mit dem Forschungsschwerpunkt
Regionalgeschichte und Landeskunde, leitete fast 25 Jahre das Kreismuseum Blankenheim. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er auch Kulturreferent des Kreises Euskirchen und seit 10 Jahren  wissenschaftlicher Referent beim Aufbau der NS-Dokumentation in Vogelsang. Klaus Ring begleitet die Arbeit von Dietrich Schubert seit Beginn der 1980er Jahre und hat für einige seiner Eifel-Dokumentationen auch die fachliche Beratung übernommen.
Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Regisseur.

Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs Kronenburg 06557/93083
Kunsthaus Nordtor Kronenburg 06557/900551
Kartenreservierungen unter 06557/9207-0
8 € (AK 10 €)

NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN
ODER WIE DIE JUDEN DER WEST-EIFEL IN DIE FREIHEIT KAMEN
In den Jahren 1938/39 fliehen in der West-Eifel viele jüdische Bürger über die belgische Grenze aus dem Deutschland, das seit 1933 jeden Tag stärker ihre Rechte einschränkt und sich ideologisch wie praktisch auf die Ermordung der europäischen Juden vorbereitet. Ihnen helfen auf beiden Seiten der Grenze Menschen der Region. Die einen aus Nächstenliebe, die anderen gegen Geld. Wem die Flucht gelingt, der glaubt sich in Sicherheit und ist es doch nur auf Zeit. Als die Deutschen die Welt in den Krieg treiben, gehört Belgien zu den Ländern, die sie überfallen.
Der Film trägt zusammen, was sich noch erfahren lässt. Es ist eine Reise durch die Geschichte und durch die heutige Landschaft. Und er zeigt, dass die Rede der vielen Deutschen, man habe angesichts der Gewalt gegen die jüdischen Nachbarn nichts für sie tun können, eine Lüge ist.