Köln-Premiere
Der Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946
Dokumentarfilm v. Dietrich Schubert, 65 Minuten, 2008
Sonntag, 1. März 2009, 18.00 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Der Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946
Dokumentarfilm v. Dietrich Schubert, 65 Minuten, 2008
Dienstag, 10. März 2009, 19.30 Uhr
Kurt-Schumacher-Akademie
Willy-Brandt-Str.19
53902 Bad Münstereifel
URAUFFÜHRUNG
Der Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946
Am Freitag, den
21. November 2008 , 18.00 Uhr , findet im
Holzkompetenzzentrum Rheinland, Urftstraße 2-4, 53947
Nettersheim die Uraufführung von Dietrich Schuberts
Dokumentarfilm DER MALER OTTO PANKOK IN DER EIFEL 1942-1946 statt. Im
Mittelpunkt des Films steht der bisher weitgehend unbekannte Lebensabschnitt,
den der vom NS-Regime bedrohte und unter Beobachtung der Gestapo stehende
Künstler im Eifelort Pesch verbrachte. Eva Pankok, seine Tochter, und Zeitzeugen
aus Pesch erinnern sich. Trotz aller Verbote malte Otto Pankok auch hier weiter
und versteckte seine Bilder unter der Bühne eines Gasthauses. In dieser Zeit
sind fast 500 Kohlezeichnungen entstanden, darunter viele Bilder des Zyklus
'Jüdisches Schicksal', eine einzigartige künstlerische Anklage gegen das
NS-Regime.
Die Tochter des Künstlers, die Malerin Eva Pankok, wird anwesend sein.
Ein trefflich rauh Land
Am Freitag, den 5. Dezember 2008, um 20.00 Uhr, zeigt der VEREIN ZEHNTHAUS e.V. SWISSTTAL - ODENDORF/ESSIG,
Am Zehnthof in 53913 Swisttal – Odendorf, im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe
FILM UND GESPRÄCH – UNSER MENSCHLICHES MITEINANDER Dietrich Schuberts Dokumentarfilm
EIN TREFFLICH RAUH LAND
(90 Minuten, 1986/87).
Der Film beschreibt ein Jahr in der Schnee-Eifel. Ein Gebiet, etwa zwanzig Kilometer lang und zehn Kilometer breit,
entlang der Grenze zu Belgien. Eine Randregion, der Regierungen und Gesellschaft zu allen Zeiten wenig Schutz boten.
So waren die Menschen hier stets darauf angewiesen, in der Abgeschiedenheit eigene Verhaltensweisen, religiöse und kulturelle
Bindungen und Bräuche zu entwickeln, um überleben zu können.
Der Regisseur Dietrich Schubert wird am 5. Dezember im Odendorfer Zehnthaus anwesend sein und zu Gesprächen zur Verfügung stehen.
NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN
Oder Wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen
Am 20. Januar 2009, um 19.00 zeigt das FORUM VOGELSANG
(53937 Schleiden) im Rahmen des Begleitprogramms zu seiner
Ausstellung RASSENWAHN – DIE NÜRNBERGER GESETZE 1935
Dietrich Schuberts preisgekrönten Dokumentarfilm
NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN oder
Wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen (95 Min., 1990).
In den Jahren 1938/39 flohen in der West-Eifel viele jüdische Bürger über die belgische Grenze aus jenem Deutschland,
das seit 1933 jeden Tag stärker ihre Rechte einschränkte und sich ideologisch wie praktisch auf die Ermordung der europäischen
Juden vorbereitete. Auf beiden Seiten der Grenze halfen ihnen Menschen der Region, die einen aus Nächstenliebe, andere gegen Geld.
Der Film trägt zusammen, was sich heute noch erfahren lässt. Er ist eine Reise durch die Geschichte und durch die heutige Landschaft.
Und er zeigt, dass die Rede der vielen Deutschen, man habe angesichts der Gewalt gegen die jüdischen Nachbarn nichts für sie tun können,
eine Lüge ist.