Nachkriegsjahre in der Eifel

…ein Stück wenig bekannter Alltagsgeschichte der Nachkriegszeit auf dem Lande
(TRIERISCHER VOLKSFREUND)

nachkriegsjahre»Unsere Grenze gegen Belgien heißt ‚das Loch im Westen’. Auch aus unserer Gemeinde huldigen wieder viele dem Schmuggel« notierte Pfarrer Meurer in seiner Pfarrchronik, in der er den Alltag der Bewohner der Pfarrgemeinde Rescheid von 1946 – 1953 beschreibt.

Das Kriegsende stellte die Menschen vor unlösbar scheinende Probleme. Die ersten Nachkriegsjahre waren geprägt von Aufräumarbeiten in den total zerstörten Dörfern. Dabei gab es immer wieder Tote und Verletzte durch zurückgelassene Minen und Munition. Häuser und Ställe wurden notdürftig wieder hergerichtet.

Der Schmuggel über die deutsch-belgische Grenze half den Menschen, Hunger und Not zu lindern. Mit den ersten zaghaften Vergnügungen, wie der Kirmes, begann auch der Wert des wiedergewonnenen Friedens ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Nach der Währungsreform kam das Wirtschaftsleben in der Eifel langsam wieder in den Gang. Aber auch die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit rückte zunehmend ins Blickfeld der Bürger.

Regie: Dietrich Schubert
Kamera: Wilfried Kaute
Ton: Christoph Tetzner
Schnitt: Brigitte Schröder-Zimmermann
Länge: 84 Minuten
Jahr: 1992
DVD-Cover: Ansehen (pdf)