Archiv der Kategorie: Aktuelles

Eröffnung „KUNSTamWEG“ Kronenburg

am 10. Mai 2026

KUNSTamWEG ist ein gemeinschaftliches Kulturprojekt, das von einer Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen und 2024 vom Dahlemer Gemeinderat einstimmig befürwortet wurde.
Auf bestehenden Wanderwegen in und um Kronenburg verbinden jetzt vier KUNSTamWEG-Rundwege, insgesamt ca. 9 km, die historisch prägenden, die bestehenden und neue, insgesamt 32 Kunststationen im Ortsbereich und in der umgebenden Eifellandschaft.

Wegemarkierungen und ein Faltblatt machen die Orientierung einfach. Über Infotafeln an den Kunstorten sind kompakte Informationen in deutscher und englischer Sprache bereitgestellt. Ab Mai sind über QR-Codes an den Infotafeln und über die Website www.kunstamwegkronenburg.de weiterführende Hintergrundinformationen abrufbar. Auch eine Navigation über die Wander-App komoot wird dann verfügbar sein.

In den letzten beiden Jahren sind in Kronenburg mit der „Freilichtgalerie“ und der Skulptur „Ein sicherer Ort“ zwei markante Kunststationen entstanden. Mit der Entwicklung des Kunstwegs kommen sechs weitere Kunstwerke und zwei digitale Kunststationen hinzu. Mit KUNSTamWEG wird Kronenburg als Kunstort nachhaltig bereichert.

Die Initiativgruppe hat das Projekt zusammen mit dem Kulturverein Freies Forum Kronenburg e.V. und beteiligten Künstler*innen in allen inhaltlichen Punkten in ehrenamtlicher Arbeit entwickelt und verwirklicht. Die Infrastruktur des Kunstwegs (Infotafeln, Stelen, Wegemarkierungen, Flyer) konnten größtenteils über eine Kleinprojekteförderung der LEADER-Region Eifel finanziert werden. Darüber hinaus haben weitere lokale Sponsoren zum Gelingen des Vorhabens beigetragen.

Auf der Eröffnungsfeier, bei der einige der beteiligten Künstler*innen anwesend sein werden, werden Repräsentanten des Kreises Euskirchen, der Gemeinde Dahlem, des Ortes Kronenburg und der LEADER Region Eifel erwartet. Die Initiativgruppe wird das Projekt und die Künstler*innen vorstellen. Im Anschluss sind die Besucher*innen eingeladen, die Kunst am Weg zu entdecken. Dabei werden musikalische Beiträge und Gespräche mit Künstler*innen an verschiedenen Kunststationen für ein einmaliges Erleben der Kunstwerke und des Weges sorgen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet um 15 Uhr ein Konzert mit der Harfenistin Christine Högl (keltische Harfe) in der Kirche St. Johann Baptist.

Nach der Eröffnung ist KUNSTamWEG dauerhaft zu erleben.

Wann: 10.05.2026
Uhrzeit: 11.00-15.00 Uhr
Kosten: frei
Ort: Dahlem-Kronenburg, Haus für Lehrerfortbildungen, Burgstr. 20
Info-Tel.: 06557. 92070
E-Mail: info@freiesforumkronenburg.de  




 

 

Kronenburger Kunst- & Kulturtage 2024

Bei den diejährigen Kronenburger Kunst- und Kulturtagen finden Sie folgende Beiträge von Schubertfilm:

Di 6. August 2024
Programmkino Tenne Hasenberghof
18:30 Uhr
Erinnerungen an Wollseifen

20:00 Uhr
Ein blindes Pferd darf man nicht belügen

Eintritt zu allen Filmen jeweils VVK 6€ / AK 8€
Kombiticket VVK 10€ / AK 14€ / 16€
Festivalticket (Alle Filme & Konzerte) 70€

Im ehemaligen Bahnhof Kronenburg zeigen wie die
Fotoausstellung „Allein die Wüste“

Verzeihen ja, vergessen nie

Die deutschsprachige Minderheit in Belgien – 89 Min., 1994 

Filmvorführung im THEATRINO, dem kulturellen Treffpunkt in Krinkelt

In der Familie gab es Auseinandersetzungen. Zwischen Mann und Frau, zwischen Bruder und Schwester. Mein Schwager und mein Schwiegervater waren prodeutsch, mein Mann und ich probelgisch eingestellt. Aber wir wohnten unter einem Dach, erzählt Maria Rauw-Drösch aus Rocherath von den Konflikten, die aufgrund der mehrfachen Grenzverschiebungen im 20. Jahrhundert hier immer wieder ausbrachen. Der Ort gehört zur Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Die hier lebenden Menschen sprechen Deutsch, feiern ihre Gottesdienste in deutscher Sprache, sind aber belgische Staatsbürger. Nach dem 1. Weltkrieg kamen die heutigen belgischen Ostkantone Eupen, Malmedy und St. Vith nach über hundertjähriger preußischer Herrschaft erstmals zu Belgien. 1940 wurden sie mit dem Deutschen Reich zwangsvereinigt, bis zur Befreiung durch die Amerikaner 1944. Menschen unterschiedlicher Herkunft und politischer Einstellung berichten von ihrem ereignisreichen Leben. Einige mussten dreimal ihre Staatsbürgerschaft wechseln, obwohl sie Zeit ihres Lebens im selben Ort wohnten. Die Konflikte zwischen prodeutsch und probelgisch eingestellten Bewohnern hinterließen über Jahrzehnte viele Wunden in den Familien.

Es ist den Autoren gelungen mit einem Blick von außen sehr tief in das Innere der Deutschsprachigen Gemeinschaft, in die Seele der Menschen zu schauen, die diese Geschichte erlebt haben.
(Karl-Heinz Lambertz, ehemaliger Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens)

Es ist ein Film für Jung und Alt gleichermaßen. Für Belgier und Deutsche. Für alle, die an der Geschichte unserer Region interessiert sind.
( Bernward Müller, Leiter Theatrino)

Filmvorführung am Samstag, 20. April 2024 / 19.30 Uhr / THEATRINO (Wahlerscheider Str. 10, B-4761 Büllingen – Krinkelt) / Karte 6,- € / Bitte telefonisch oder per mail reservieren: 0032- 80- 64 21 87 oder
theater@theatrino.be

Von der stategisch wichtigen Bahnlinie zum beliebten Kyll-Radweg

Fotoausstellung mit Fotografien von Dietrich Schubert

21. August – 12. September 2021

Ehemaliger Bahnhof
53949 Kronenburg / Neuer Weg 24

Öffungszeiten
jeweils sonntags von 15.00-18.00 Uhr
Einnahmen durch den Verkauf von Fotografien und DVD’s werden vollständig zugunsten der Flutopfer auf das Konto der Gemeinde Dahlem / Stichwort: Fluthilfe überwiesen.

Eröffung
Samstag, den 21. August 2021, 15.00 Uhr
Ehemaliger Bahnhof
53949 Kronenburg / Neuer Weg 24

Corona-Regeln und Hygienebestimmungen werden eingehalten.

Zwangsarbeiterlager in der Nordeifel

Der Fotograf Dietrich Schubert
Dietrich Schubert bei der Arbeit (2021)

Fotoausstellung

20. Juni – 29. August 2021

Kleiner Kunstraum Am Historischen Rathaus,
Bischofstr.1, 53879 Euskirchen, Telefon: 02251-9214977

Öffnungszeiten
Sonntag 15.00-18.00 Uhr und nach tel. Vereinbarung

Vernissage
Sonntag, d. 20. Juni 2021, 15.00 Uhr

1989 entstand mein Dokumentarfilm KRIEGSJAHRE IN DER EIFEL. Bei den Dreharbeiten berichteten Zeitzeugen von einem Lager, in dem russische Kriegsgefangene eingesperrt und drangsaliert wurden. Sie zeigten mir den Platz des ehemaligen Lagers. Inzwischen ein Stück verwildertes Land. Nichts deutet mehr auf das Lager hin. Seitdem beschäftige ich mich mit den Zwangsarbeiterlagern, die es in großer Zahl in der Eifel gab. Bis heute existiert nirgendwo ein Hinweis. Die Lagerdisziplin wurde oft mit brutaler Gewalt durchgesetzt. Unmenschliche Arbeitsbedingungen, Hunger, Misshandlungen und die Tötung von Gefangenen waren an der Tagesordnung. 

Abgang durch Tod (von Franz Albert Heinen) und Zwangsarbeiterlager im Kreis Monschau (von Dieter Lenzen) sind zwei Bücher über dieses bislang verdrängte und deshalb wenig bekannte Kapitel deutscher Regionalgeschichte. In jahrelanger Recherche haben die Autoren zahlreiche Plätze gefunden, an denen diese Lager existierten. Sie trugen zusammen, was sich noch in Erfahrung bringen ließ.

Mit F.A. Heinen und Dieter Lenzen bin ich zu den von ihnen lokalisierten Plätzen gefahren und habe sie mit einer analogen Großformatkamera fotografiert. Diese Technik hielt ich dem Thema angemessen. Ergänzt werden die Fotos durch Texte zu den einzelnen Lagern, dem Schicksal der Gefangenen. Verbunden mit der Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit auch in der Eifel sichtbare Zeichen der Erinnerung an dieses Kapitel deutscher Geschichte geben wird.

Dietrich Schubert

Beitrag im „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 15.6.2021

DVD – DAS DAMPFROSS KOMMT –

Fotografien am Kyll-Radweg.
Seit mehr als vierzig Jahren habe ich zahlreiche Filme über die Kultur, die Geschichte der Eifel und das Leben ihrer Bewohner realisiert. So 1986 DAS DAMPFROSS KOMMT. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte der von 1908 bis 1912 erbauten Eisenbahnlinie zwischen Jünkerath und Losheim und beschreibt die Auswirkungen für das Leben der hier beheimateten Menschen. In Vorbereitung der Dreharbeiten habe ich die Bahnstrecke zu Fuß erkundet. Dabei sind mehr als zweihundert Fotos entstanden.
Im Mai 2015 wurde der KYLL – RADWEG eingeweiht, der auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft und sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Das brachte mich auf die Idee für das Projekt Fotografien am Kyll-Radweg.
Mit Unterstützung des Heimatvereins Rescheid e.V., der NRW-Stiftung, der Gemeinden Hellenthal und Dahlem, der VR-Bank Nordeifel e.G., der Bürgerstiftung der KSK Euskirchen, des Ortes Kronenburg und der Eifelstiftung gelang seine Realisierung in diesem Jahr trotz Corona. Seit Anfang Oktober stehen an sechs Stellen des Radweges Tafeln mit meinen Fotos, die zeigen, wie es aussah, als hier noch Schienen lagen und Züge fuhren.
Die DVD “ DAS DAMPFROSS KOMMT “ kann man bei uns bestellen.

FILM – Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen

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SONNTAG, 14. APRIL 2019, 15.30 UHR

EV. GEMEINDEHAUS

IM KIRSCHSEIFFEN 24  /  53940 HELLENTHAL    

 

Einladung zur Filmvorführung                                 

  Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                                                            auch in diesem Jahr lädt der Arbeitskreis JUDIT.H am Palmsonntag zu einer Filmvorführung ein, nun bereits zum 13ten Mal. Zum 12ten Mal kommt dabei ein Werk des Kronenburger Filmemachers Dietrich Schubert zur Aufführung: Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen oder wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen In den Jahren 1938/39 fliehen in der West-Eifel viele jüdische Bürger über die belgische Grenze aus dem Deutschland, das seit 1933 jeden Tag stärker ihre Rechte einschränkt und sich ideologisch wie praktisch auf die Ermordung der europäischen Juden vorbereitet. Ihnen helfen auf beiden Seiten der Grenze Menschen der Region. Die einen aus Nächstenliebe, die anderen gegen Geld. Wem die Flucht gelingt, der glaubt sich in Sicherheit und ist es doch nur auf Zeit. Als die Deutschen die Welt in den Krieg treiben, gehört Belgien zu den Ländern, die sie überfallen. Der Film trägt zusammen, was sich heute noch erfahren lässt. Es ist eine Reise durch die Geschichte und durch die heutige Landschaft. Und er zeigt, dass die Rede der vielen Deutschen, man habe angesichts der Gewalt gegen die jüdischen Nachbarn nichts für sie tun können, eine Lüge ist.
Nach der Vorführung besteht die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Dietrich Schubert und eventuell mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen im Film. Der Eintritt ist wie immer kostenlos, eine Spende für die weitere Arbeit von JUDIT.H aber gerne willkommen!

Wir würden uns sehr freuen, Sie begrüßen zu dürfen!