Kategorie-Archiv: Aktuelles

Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen

Liebe Kunstinteressierte,
mit den besten Wünschen für ein glückliches & erfolgreiches 2016, möchten wir Sie/Euch auf unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr hinweisen.
Mit besten Grüßen aus Kronenburg!

Katharina und Dietrich Schubert

“KOK goes CINEMA”

Schubert-Filmreihe im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN
ODER WIE DIE JUDEN DER WEST-EIFEL IN DIE FREIHEIT KAMEN
95 Minuten, 1990
Der Film wurde 1991 mit dem mit 25.000,– DM dotierten Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.
Sonntag 10. Januar 2016, 16:00 Uhr (Einlass 15:30 Uhr)
Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Burgstr. 20, 53949 Dahlem

Begrüßung: Kulturkreis Obere Kyll e.V.

Einführung: Klaus Ring
Klaus Ring, Historiker mit dem Forschungsschwerpunkt
Regionalgeschichte und Landeskunde, leitete fast 25 Jahre das Kreismuseum Blankenheim. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er auch Kulturreferent des Kreises Euskirchen und seit 10 Jahren  wissenschaftlicher Referent beim Aufbau der NS-Dokumentation in Vogelsang. Klaus Ring begleitet die Arbeit von Dietrich Schubert seit Beginn der 1980er Jahre und hat für einige seiner Eifel-Dokumentationen auch die fachliche Beratung übernommen.
Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Regisseur.

Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs Kronenburg 06557/93083
Kunsthaus Nordtor Kronenburg 06557/900551
Kartenreservierungen unter 06557/9207-0
8 € (AK 10 €)

NICHT VERZEICHNETE FLUCHTBEWEGUNGEN
ODER WIE DIE JUDEN DER WEST-EIFEL IN DIE FREIHEIT KAMEN
In den Jahren 1938/39 fliehen in der West-Eifel viele jüdische Bürger über die belgische Grenze aus dem Deutschland, das seit 1933 jeden Tag stärker ihre Rechte einschränkt und sich ideologisch wie praktisch auf die Ermordung der europäischen Juden vorbereitet. Ihnen helfen auf beiden Seiten der Grenze Menschen der Region. Die einen aus Nächstenliebe, die anderen gegen Geld. Wem die Flucht gelingt, der glaubt sich in Sicherheit und ist es doch nur auf Zeit. Als die Deutschen die Welt in den Krieg treiben, gehört Belgien zu den Ländern, die sie überfallen.
Der Film trägt zusammen, was sich noch erfahren lässt. Es ist eine Reise durch die Geschichte und durch die heutige Landschaft. Und er zeigt, dass die Rede der vielen Deutschen, man habe angesichts der Gewalt gegen die jüdischen Nachbarn nichts für sie tun können, eine Lüge ist.

EAT Eifler Ateliertage

Liebe Kunstinteressierte,
in diesem Jahr beteilige ich mich an den Eifeler Ateliertagen und zeige im ehemaligen
Expressgut unseres Bahnhofs Fotos.
Das Atelier ist am Freitag, d. 18.09. und Samstag, d. 19.09. von 11.00 bis 19.00 Uhr
geöffnet.
Über Ihren/Euren Besuch würde ich mich freuen.

Allein die Wüste

a3_wu-ste“KOK goes CINEMA”

Schubert-Filmreihe im Haus für Lehrerfortbildung Kronenburg
Burgstr. 20
53949 Kronenburg

Sonntag 23. August 2015,
16:30 Uhr (Einlass 16:00 Uhr)

Der Vorstand des Kulturkreises Obere Kyll e.V. (KOK) unter seinem Vorsitzenden Stephan Lentz aus Jünkerath präsentiert Ihnen im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg bereits den vierten Film des Filmemachers und Künstlers Dietrich Schubert.
Nach EIN BLINDES PFERD DARF MAN NICHT BELÜGEN und DER MALER OTTO PANKOK IN DER EIFEL im zurückliegenden Jahr und EIN TREFFLICH RAUH LAND Anfang d.J. zeigt der Verein an geschichtsträchtiger Stätte

ALLEIN DIE WÜSTE

Sonntag 23. August 2015, 16:30 Uhr (Einlass 16:00 Uhr)
Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Burgstr. 20, 53949 Kronenburg

Begrüßung: Kulturkreis Obere Kyll e.V.
Grußwort: Norbert Scheuer, Schriftsteller, Kall

Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit
zum Gespräch mit dem Regisseur

Weinausschank: Wein.gut.Suhns. – Fritz von Mengden – Basberg
Kleinigkeiten zum Verzehr

Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs Kronenburg 06557/93083
Kunsthaus Nordtor Kronenburg 06557/900551
Kartenreservierungen unter 06557/9207-0
8 € (AK 10 €)

Das Projekt
KOK fördert Kulturaktivitäten in der Region der Oberen Kyll. Sozusagen als Kulturinitiative, zunächst als Idee und nun als Projekt haben es sich die Veranstalter auf die Fahne geschrieben, in loser Folge eine Auswahl von Schubert-Filmen zu zeigen und damit auf die kulturelle Vielfalt in der Region aufmerksam zu machen.

Der Filmemacher
Dietrich Schubert, geb. 1940 in Görlitz, aufgewachsen im Allgäu und im Rheinland. Er fuhr zwei Jahre zur See, absolvierte eine Fotografenlehre und ist seit 1968 freier Filmemacher.
Als Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor schuf er über siebzig Filme für Fernsehen und Kino, viele in Zusammenarbeit mit seiner Frau Katharina, einer ausgebildeten Dramaturgin und erfolgreichen Buchautorin.
Inhaltliche Schwerpunkte des bisherigen Werkes sind u.a Filme, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigen, z.B. “Widerstand und Verfolgung in Köln 1933-1945” , Filme über die Eifel und ihre Bewohner. Darüber hinaus fasziniert ihn die Wüste.
Die Filme Schuberts liefen auf nationalen und internationalen Festivals und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1981 Adolf-Grimme-Preis und Preis der deutschen Filmkritik, 1985 erster Preis beim beim Wettbewerb der TV-Regionalprogramme, 1991 Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz, 2008 Horst Konejung-Preis (für Katharina und Dietrich Schubert).
Dietrich Schubert lebt mit seiner Frau Katharina in Kronenburg (Eifel).
www.schubertfilm.de

Das Lichtspielhaus
Das Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg, seit Ende des 2ten Weltkrieges in Trägerschaft des Landes NRW und gegenwärtig als Seminar- und Tagungsbetrieb genutzt, bietet mit seinen historischen und funktionalen Bedingungen ideale Voraussetzungen für die Verwirklichung der Filmreihe:
Im Ursprung in den 30er Jahren konzipiert als “Hermann Göring Meisterschule für Malerei” stellt das Haus zu den dokumentarischen Schwerpunkten des Filmemachers eine treffliche Verbindung her.
www.fortbildung-kronenburg.nrw.de
Der vierte Film:
ALLEIN DIE WÜSTE
Anspruchsvolle Dokumentation des Filmemachers Dietrich Schubert über seinen Selbstversuch, fünf Wochen alleine in der marokkanischen Wüste zu verbringen.
Mitten in der marokkanischen Wüste, bei Zagora, stellt Filmemacher Dietrich Schubert sein Zelt auf, um dort ganz auf sich alleine gestellt zu (über)leben. Ausgerüstet mit 135 Litern Trinkwasser, 80 Litern Brauchwasser, solarbetriebenen Akkus und haltbarer Verpflegung, fuhr er quer durchs Wüstengelände und entschied sich für einen besonders abgelegenen Platz mit scheinbar endlosem Weitblick, direkt neben einer freistehenden Akazie gelegen. In seinem filmischen Tagebuch dokumentiert er seinen Alltag in der totalen Einsamkeit.
Frank Olbert – stellvertretender Leiter der Kulturredaktion im Kölner Stadtanzeiger – über Schubert: “Mit ‘Allein die Wüste’ ist ihm, der den Dokumentarfilm maßgebend geprägt hat, erneut Außerordentliches gelungen: Er findet in der Einsiedelei zum Dialog mit sich selbst. Im Stillstand spürt er der Bewegung seiner Gedanken nach. All das geschieht so unprätentiös, so selbstverständlich und gleichzeitig so zwingend, dass er daraus nicht nur einen Film machen konnte – er musste ihn machen. Und wir müssen ihm dankbar dafür sein.”

Der Kulturverein freut sich außerordentlich, mit Norbert Scheuer einen der anerkanntesten Schriftsteller unserer Zeit für das Grußwort zum Film gewonnen zu haben.
Sämtliche seiner bisher erschienenen, von großer sprachlicher Kraft und sensibler Beobachtungsgabe geprägten Bücher spielen in der Eifel, aber ihre Wirkung geht weit darüber hinaus: Sein neuer Roman „Die Sprache der Vögel“ wurde bundesweit nahezu einhellig gerühmt und war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Mit „Überm Rauschen“ war er in der Schlussrunde für den Deutschen Buchpreis. Scheuer erhielt unter anderem den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Georg-K.-Glaser-Preis. .

WüstenFilmNacht

 

Alexandrine Tinne

 

WÜSTENFILMNACHT
IN DER EIFEL-FILM-BÜHNE HILLESHEIM

Liebe Filminteressierte,
am 13. Mai 2015 gibt es im Rahmen der Lit.Eifel eine besondere Veran-staltung. Ab 19.30 Uhr laufen in der Eifel-Film-Bühne ( 54576 Hillesheim, Aachener Str.15) in Anwesenheit von Dietrich Schubert zwei seiner Filme: REISE INS TIBESTI /Auf den Spuren des Afrikaforschers Gustav Nachtigal (45 Min.) und SPUREN IN DER SAHARA/ Die Abenteurerin Alexandrine Tinne (84 Min.). Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Regisseur.
Weitere Informationen unter: www.lit-eifel.de.

Über Euer/Ihr Kommen würden wir uns freuen.
Mit besten Grüßen aus Kronenburg!
Katharina und Dietrich Schubert

FOTOAUSSTELLUNG – Das Dampfross kommt

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FOTOAUSSTELLUNG
im ehemaligen Bahnhof Kronenburg
DAS DAMPFROSS KOMMT
1986 drehten wir für das SWR – Fernsehen den Film
DAS DAMPFROSS KOMMT / Zur Geschichte einer Eifelstrecke.
Während der Vorbereitungen und Dreharbeiten zu diesem Film habe ich die Bahnstrecke zwischen Jünkerath und Losheim mehrfach zu Fuß erkundet. Dabei entstanden zu unterschied-lichen Jahreszeiten mehr als zweihundert Fotos.
Inzwischen verläuft der KYLL – RADWEG auf der ehemaligen Bahntrasse.
Zur offiziellen Eröffnung am 3. Mai 2015 zeige ich im Expressgutschuppen des ehemaligen Bahnhofs Kronenburg
eine Auswahl dieser Fotos.

Dietrich Schubert
Neuer Weg 24 /53949 Kronenburg / Tel. 06557-7258
www.schubertfilm.de

Der Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946

Am 22. 03.2015 um 16.00 zeigt Judit.H
im Evangelischen Gemeindehaus Hellenthal, Kirschseiffen 24

Der Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946

Ein Film von Dietrich Schubert, 65 Minuten, 2008
Kamera: Wilfried Kaute
Text: Katharina Schubert
Koordination: Hans-Rudi Kirschbaum

Otto Pankok (1893-1966) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Sofort nach Hitlers Machtübernahme 1933 versuchte er, dem Schreckensregime mit seinen Bildern etwas entgegenzusetzen und geriet zunehmend ins Visier der Gestapo.
Das NS-Regime diffamierte ihn als >entarteten< Künstler. Mehr als fünfzig seiner Werke wurden aus deutschen Museen entfernt und später vernichtet.
Um den Nachstellungen der Gestapo zu entgehen und unbeobachtet arbeiten zu können, zog Otto Pankok sich immer öfter in die Abgeschiedenheit ländlicher Regionen zurück.
Bei einem Aufenthalt in Iversheim in der Eifel 1941 machte ihn der Schriftsteller Jakob Kneip auf ein beschädigtes, leer stehendes Haus im nahe gelegenen Ort Pesch aufmerksam. Mit Ehefrau Hulda und Tochter Eva kam Otto Pankok im September 1942 dort an.
Im Mittelpunkt des Films steht der bisher weitgehend unbekannte Lebensabschnitt 1942-1946 , den der vom NS-Regime bedrohte und unter Beobachtung der Gestapo stehende Künstler im Eifelort Pesch verbrachte.
Eva Pankok, seine Tochter, und Zeitzeugen aus Pesch erinnern sich.
Trotz aller Verbote malte Otto Pankok auch hier weiter und versteckte seine Bilder unter der Bühne eines Gasthauses. In dieser Zeit sind fast 500 Kohlezeichnungen entstanden, darunter viele Bilder des Zyklus >Jüdisches Schicksal<, eine einzigartige künstlerische Anklage gegen das NS-Regime.

Hergestellt von Filmproduktion Dietrich Schubert

unterstützt von
NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur
Gemeinde Nettersheim
Kultur- und Sportstiftung der KSK Euskirchen
Verein für Dorfverschönerung, Kultur- und Landschaftspflege Pesch e.V.

arte zeigt: Köln 5 Uhr 30 / 13 Uhr 30 / 21 Uhr 30

Am Montag, den 23. 03.  2015 um 23.35 Uhr  zeigt Arte

Köln 5 Uhr 30 / 13 Uhr 30  / 21 Uhr 30

Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film „Köln 5 Uhr 30 / 13 Uhr 30 / 21 Uhr 30“.

Der Dokumentarfilmer Dietrich Schubert beleuchtet zehn verschiedene Schauplätze in Köln und versucht, das Stadtbild in all seinen Facetten zu drei verschiedenen Tageszeiten in jeweils dreiminütigen 360 Grad-Kamera-Schwenks einzufangen. Die Dokumentation ist an das Werk des Kölner Fotografen Karl-Heinz Hargesheimer angelehnt, der die menschenleeren Straßen der Stadt in seinem Bildband „Köln 5:30“ auf 64 Schwarz-Weiß-Aufnahmen abgebildet hat. Die einzelnen Filmaufnahmen wurden in Analogie zu den Fotografien zu einem umfassenden Video-Panorama montiert, das die sich ständig verändernde Struktur der Stadt in ihrer gesamten Breite zeigt. Dabei verknüpft Schubert die persönliche Biografie des Künstlers Hargesheimer, der sich in seinem Werk intensiv mit den Veränderungen der Stadt auseinandergesetzt hat, mit aktuellen Aufnahmen und veranschaulicht den Wandel Kölns, der sich während des mehrere Jahrzehnte umfassenden Zeitsprungs vollzogen hat.

Dokumentation  DE 2012
Filmverleih: RealFiction

KOK goes Cinema – EIN TREFFLICH RAUH LAND

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“KOK goes CINEMA”
Schubert-Filmreihe im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Der Vorstand des Kulturkreises Obere Kyll e.V. (KOK) unter seinem Vorsitzenden Stephan
Lentz aus Jünkerath präsentiert Ihnen im Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg bereits
den dritten Film des Filmemachers und Künstlers Dietrich Schubert. Nach EIN BLINDES
PFERD DARF MAN NICHT BELÜGEN und DER MALER OTTO PANKOK IN DER EIFEL im zurückliegenden Jahr zeigt der Verein an geschichtsträchtiger Stätte:

EIN TREFFLICH RAUH LAND
Sonntag 11. Januar 2015, 16:00 Uhr (Einlass 15:30 Uhr)
Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg
Burgstr. 20, 53949 Dahlem-Kronenburg
Begrüßung: Stephan Lentz, Kulturkreis Obere Kyll e.V.,
Grußwort: Ralf Kramp, Hillesheim, Autor, Karikaturist und Verleger
Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem
Regisseur.

Kartenvorverkauf
Marien-Apotheke, Jünkerath 06597/2270
Schuhhaus Dederichs Kronenburg 06557/93083
Kunsthaus Nordtor Kronenburg 06557/900551
Kartenreservierungen unter 06557/9207-0
8 € (AK 10 €)

Das Projekt
KOK fördert Kulturaktivitäten in der Region der Oberen Kyll. Sozusagen als
Kulturinitiative, zunächst als Idee und nun als Projekt haben es sich die Veranstalter auf die Fahne geschrieben, in loser Folge eine Auswahl von Schubert-Filmen zu zeigen und damit auf die kulturelle Vielfalt in der Region aufmerksam zu machen. Dass KOK hierbei bewusst auch außerhalb des Vereinssitzes Jünkerath und sogar in NRW aktiv wird, folgt nur dem Satzungszweck. Mit der Verpflichtung des Grimmepreisträgers Dietrich Schubert und seiner Frau Katharina ist dem Verein ein außergewöhnliches spannendes und anspruchsvolles Projekt gelungen!
www.kulturkreis-oberekyll.de

Der Filmemacher
Dietrich Schubert, geb. 1940 in Görlitz, aufgewachsen im Allgäu und im Rheinland. Er fuhr
zwei Jahre zur See, absolvierte eine Fotografenlehre und ist seit 1968 freier Filmemacher.
Als Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor schuf er über siebzig Filme für Fernsehen
und Kino, viele in Zusammenarbeit mit seiner Frau Katharina, eine ausgebildete
Dramaturgin und erfolgreiche Buchautorin. Inhaber der eigenen Filmproduktion
SchubertFilm.
Inhaltliche Schwerpunkte des bisherigen Werkes sind u.a Filme, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigen, z.b. “Widerstand und Verfolgung in Köln 1933-1945” (1976), Filme über die Eifel und ihre Bewohner sowie Filme zu Orten mit besonderer Geschichte. Darüber hinaus fasziniert ihn die Wüste.
Die Filme Schuberts liefen auf nationalen und internationalen Festivals und wurden mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1981 Adolf-Grimme-Preis und Preis der deutschen
Filmkritik, 1985 erster Preis beim beim Wettbewerb der TV-Regionalprogramme, 1991
Filmpreis des Landes Rheinland-Pfalz, 2008 Horst Konejung-Preis (für Katharina und
Dietrich Schubert).
Dietrich Schubert lebt mit seiner Frau Katharina in Kronenburg (Eifel).
www.schubertfilm.de

Das Lichtspielhaus
Das Haus für Lehrerfortbildung – Kronenburg, seit Ende des 2ten Weltkrieges in
Trägerschaft des Landes NRW und gegenwärtig als Seminar- und Tagungsbetrieb genutzt,
bietet mit seinen historischen und funktionalen Bedingungen ideale Voraussetzungen für die Verwirklichung der Filmreihe: Im Ursprung in den 30er Jahren konzipiert als “Hermann Göring Meisterschule für Malerei”stellt das Haus zu den dokumentarischen Schwerpunkten des Filmemachers eine treffliche Verbindung her. Als namensgebender Bildungsort für Schulämter, Studienseminare und Bezirksregierungen des Landes NRW findet Kultur nicht nur nebenbei statt. Durch “Kino mit Anspruch” wird sie wahr! Kulisse und Atmosphäre runden das Erlebnis ab.
www.fortbildung-kronenburg.nrw.d31194)

Der dritte Film
EIN TREFFLICH RAUH LAND
Als »ein trefflich rauh Land« hat Sebastian Münster, Theologe und Cosmograph, im Jahr
1544 in seiner Cosmographia die Eifel beschrieben.
Die Schnee-Eifel ist wohl der raueste Teil dieses Landstrichs. Ein Gebiet, etwa 20
Kilometer lang und 10 Kilometer breit, entlang der Grenze zu Belgien. Eine Randregion,
der Regierungen und Gesellschaft zu allen Zeiten wenig Schutz boten. So waren die
Menschen hier stets darauf angewiesen, in der Abgeschiedenheit eigene Verhaltensweisen,
religiöse und kulturelle Bindungen und Bräuche zu entwickeln, um überleben zu können.
Der Film beschreibt ein Jahr in der Schnee-Eifel.
Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Beobachtungen in einer Landschaft.
Regie: Dietrich Schubert
Kamera: Serge Roman, Dietrich Schubert
Ton: Michael Loeken
Schnitt: Carry Breys
Produktion: Katharina Schubert
Redaktion: Knut Fischer
Länge: 90 Minuten
Jahr: 1986/1987

Das “Drumherum”
Auch diesesmal freuen wir uns, Sie vor und nach der Filmvorführung mit den hervorragenden Weinen von Wein.gut.Suhns aus Basberg versorgen zu können.
www.wein.gut.suhns.de
Fleißige Unterstützer für die Sache reichen Ihnen gerne nachher eine Kleinigkeit zum Verzehr!

Bilder für übers Sofa – Förderverein Maler der Eifel e.V.

Sofa-BilderDie Eröffnung der Ausstellung, auf der ich drei Fotos anbiete, ist am
Freitag, dem 12. Dezember 2014 zwischen 17.00 und 20. 00 Uhr

Förderverein Maler der Eifel e.V.
Alte Schule · Dreiborner Str. 22
53937 Gemünd

 

Dass Kunst eine Ware ist, wird gerne vergessen, während man sich an ihr erbaut.
Geld, so der Verdacht, nimmt der Kunst ihre Autonomie, macht sie zur Ware, zum
schnöden Konsum, verdunkelt ihr Strahlen. Wird mit ihr doch gerne die Hoffnung
verbunden, sie könne – in einer ansonsten verdorbenen Welt – den verbliebenen Hort
des Wahren, Guten, Schönen vor Käuflichkeit schützen. Eine Ausstellung, in der sich
die Wa(h)re Kunst präsentiert, geht jedoch über den Gedanken des Verkaufens weit
hinaus. Sie ist eine Begegnungsstätte, ein Forum für Kunstschaffende und Kunst-
interessierte, ein lebendiges Szenario, in dem originale Kunstwerke erlebbar werden.
Sie ist ein Angebot für jedermann, für Individualisten, für Sammler, Kenner und
Neugierige. Sie lädt ein zum Betrachten, zum Kennenlernen, zum Genießen und zum
Kaufen. „Kunst“ braucht Brot, – und wir alle brauchen Kunst, denn nichts mag so
sehr die Notwendigkeit von Kunst zu beweisen als die leere Wand über’m Sofa.

V on A bis Z:
Mikel Angelo, ATABAL,
Marianne Bank-Regner, Marion
Birkholz, Carin Conscience, Yvonne
Delisle, Luzie Dornseifer, Maria Emmerich,
Willi Filz (B), Ursula Franke, Marlis Gerwig,
Vlasta Gottstein, Michaela J. Gräper, Gisela
Gross, Klaus Erich Haun, Ralf Henne, Hildburg
Henning, Eva-Maria Hermanns, Nadja Hormisch,
Ursula Janda, Eva Maria Juras, Anne Kammen,
Dorothea Kirsch, Ursula Knorr, Maya Körmendy,
Tom Krey, Sigrid Kroczek, Norbert Küpper,
Rebecca Lang, Eric Legrain (B), Helga Lehser,
Jeanne Lessenich, Angela Lindenlauf, Christiane
Lorber, Klara Martens, Rainer Martens, Clelia
Meyer, Sylvia Nießen, ORESTE, Sabine Odensaß,
Andrea Orth, Maria E. Palmen-Kind, Franz
Peters, Renate Preuß, Sigrid Raff, Richard
Schall, Fridhelm Schauerte, Stephan Schick,
Klaus Schramm, Dietrich Schubert, Susanne
Sieben, Dietmar Sief, Gerdien Spreeuwenberg,
Anna Stelloh, Winny Tewes (B), Inge van Kann,
Hans-Peter Vollmer, Helga Wagenknecht, Susanne
Walther, Camilla Weitkemper, Elke Wessel

… und neben aller Kunst… Bücher über Kunst zum Kilo-Preis
(der Erlös dient den Ausstellungen 2015)

Führungen und Besuche gerne auch nach Vereinbarung
Telefon: 02445 91 12 50 (Hermanns)

von A wie Abstraktion bis Z wie Zeichnung, Landschaftsmalerei, Grafik und Objekte
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 12. Dezember zwischen
17.00 und 20. 00 Uhr sind Sie mit Familie und Freunden, mit Kind und Kegel herzlich
eingeladen.

Layout & Gestaltung: www.marikelotz.de
Förderverein Maler der Eifel e.V.
Alte Schule · Dreiborner Str. 22
53937 Gemünd
www.kunstforumeifel-gemuend.de
sehen. kaufen. mitnehmen.
Ein Kunstmarkt!